Zustände!

Menschmeier.

Also gut. Chaos. Rund um mich – seit viereinhalb Jahren – totales Chaos. Sisyphus ist eingezogen, zusammen mit dem ersten Schrei der ersten Tochter (inkl. Tonnen an schmutzigen Kleiderbergen, aber das ist jetzt ja nicht Thema).

Es ist, so scheint es mir, eine Prüfung, durch die Eltern täglich marschieren müssen. Unaufhaltsam. Ohne irgendwelche Verbesserungsansätze. Das ewige, totale Puff.

Wenn die Töchter in ihrem Zimmer wüten, dann sieht es aus, nein, das werde ich euch nun doch nicht zumuten, aber momoll, dann sieht es aus, als ob sich einen Tsunami durch den 6. Stock im Steinfels gewühlt hätt.

Nichts, nein, GARNICHTS steht am richtigen Platz. Ok. Was ist denn richtig an DEM Platz, den ICH in meinem Kopf hab? Ja, berechtigt, die Frage. DIESER Platz wäre der, der meinem Auge keine Schmerzen verursacht.


Ja, das ständige sich-bücken und die Dinge an den richtigen Platz zurückzuhieven ist ab sofort Geschichte. Es nimmt ja eh kein Ende, also:

Ich gebe auf! Fertig! Finito! Es lebe das Chaos!

Irgendwann ist man nämlich immun gegen die Schmerzen die im Auge und im kontrollierten, ästhetischen Ordnungssinn hochschwappen; ich sag’s euch wükki. Ich werde mich nun nicht mehr ärgern lassen – nie mehr!

SONST BEKOMM ICH ES IN DEN NERVEN!

… oder doch (noch) nicht immun?

ommmm.

kennt ihr das? Ja? Vielen Dank! Jetzt gehts mir schon sehr viel besser.

Wenn Hormone im 3/4-Takt hüpfen.

Ich staune. Nicht schlecht sogar.

Es ist Mittag. Mittag, 13 Uhr und zwei junge Mädchen sitzen vor unserem Hauseingang. Nichts spezielles so. Eigentlich. Mit einer Kebabbox in der Hand. Ganz normal an einem Mittag im Kreis 5. Sie  stönen einen grossartigen Freudesjauchz aus und hauchen ein: “Mir händ uhuerä Glück, mir sind die ERSCHTE!” aus ihren plattenspangengefüllten Mündchen.

Bei was denn die Ersten? Wie, was?
Dass sie auf Mr. Decaffeinato warten, scheint mir unverhältnissmässig – hier vor Tele Züri. Nä-äh. Kann nicht sein. Aber wer oder was strahlt in ihren Augen?

Ich werde aufgeklärt:

Luca Hänni kommt!
Aber erst in 4 1/2 Stunden.

Wer Luca Hänni ist? Aha, ja. Das wusste ich bis jetzt auch nicht. Aber jetzt weiss ich es: Er ist der neue Deutschland-sucht-den-Superstar-(DSDS)-Superstar aus der Schweiz! YEAH! Ein Schweizer! Einer von uns!

Also gut.
Die beiden Mädchen haben wohl die Schule geschwänzt oder so ähnlich. Denn sie sitzen noch länger alleine vor dem Eingang und harren der Dinge die noch länger nicht kommen.
Bis sie dann kommen, die Massen.

Bei meiner Freundin auf dem Balkon lassen wir uns nieder. Mit Kamera, rotem Lippenstift und etwas Sprudel in der Flûte. Ziemlich gelungen, finde ich. Zugegebenermassen werde ich etwas nervös. Wegen dem 17-jährigen Burschen? Nein, ich glaube nicht. Aber ich lasse mich von der Hysterie anstecken und fiebere mit den umherspringenden Mädchen mit.
Die Sicherheitsmänner schicken sie um den Block und sie springen, sie springen fast um ihr Leben. Für einen Moment zählt nichts – AUSSER LUCA! Ihn sehen! Ganz nah sein! Ihm in die Augen zu schauen und als die Liebe auf den ersten Blick erkannt zu werden. Schliesslich schaut er sie auch so direkt aus dem Fernseher an – das kann kein Irrtum sein.

Fast tun mir die verknallten Fans leid. Und Luca auch ein bizzeli. Na gut. Er muss jetzt wenigstens nicht um sein Leben springen. Wie auch immer. Freundinnen höre ich, wie sie streiten um den besten Platz: “Schtirb doch”! höre ich eine zur liebsten Freundin sagen. Hoppla. Rauher Ton. Aber ja, es geht ja um den Star aller Stare. Da verstehe ich das schon. Ein Bizzeli.

Na. Und dann wirds doch wirklich 17:30 Uhr. Man glaubt es kaum. Die Kebabboxen sind gegessen, das Gedrängel ist gross und dann. Dann, ihr lieben, dann kommt doch der junge Mann. Der grosse Superstar.

LUCA HÄNNI!
In roter Jacke. Die Arme zum Himmel emporgestreckt im Schutze der Sicherheitsmänner zu den Fans tänzelnd. Wow. Da ist er also. DAS ist er also.
Ich knippse. Hab durch den Sucher die beste Sicht. So nah hab ich ihn bei meinem Aug. Ich Paparazzo.  Aber niemand kümmert sich um mich. Ich hab die totale Freiheit fürs beste Bild.

Durch den Sucher sehe ich Tränen, viel Freude, viele erfüllte Träume. So nah. Ihn riechen, vielleicht sogar umarmen. Hei.

Ohrenbetäubend.

Am liebsten hätten sie die Zeit angehalten …………………………………… doch bald schon sind die letzten Autogramme geschrieben und für viele, zu viele geht der Event leer aus. Sie hoffen, dass er trotzdem nochmals kommt. Wer weiss? Vielleicht finden sie ihn im Haus? Sie türmen den Hintereingang. Stehen zu gefühlten Tausenden in den Gängen. Krankenwagen stehen bereit. Ich sehe, wie zwei Mädchen von den starken Männern getragen werden. Ja, wahrhaftig ein Erlebnis, so eine Autogramm-Halbstunde vor dem Zuhause. Eine kleine Zeitreise in die eigene Jugend. Huch. Und in 10 Jahren? Begleite ich dann meine Töchter zu solchen Aufläufen?

NEIN! Klar nicht!
Oder doch? Freue ich mich in 10 Jahren für meine kreischenden, verknallten Töchter? Vermutlich… ja.

Ein bisschen Retouche gefällig?

Habt ihr’s schon gelesen? Das immer wiederkehrende, brandgeniale, immer wieder topaktuelle (ja, das wird sich nie verändern) Thema number One?
Naja, auch Frau Rohner macht keinen Bogen um das heisse Feuer:

DAS (unausweichliche) ALTERN (der Frau!).
wow.
Grosses Kino!
Als ob das nun etwas ganz sonderbar neues wäre in der Menschengeschichte. Sogar die FRAU wird älter. Botzblitzaberau!
Also gut. Und was macht Frau dagegen? Entweder lästern, pimpen oder sich “gehen lassen”. Jawohl.

Ich gehör definitiv zu der Sorte “homöopathisch mit dem Leben – gehen lassen”. Und ja, ihr lest absolut richtig: Ich bin sogar noch stolz darauf. Ich bin sagenhaft stolz darauf, dass auch ich älter werde; kein einziges Minijährchen täte ich rückgängig machen wollen. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich schon lesen und schreiben kann, die Lehre gut abgeschlossen, die Kinder gesund zur Welt gebracht, ein Geschäft gegründet und obendrein nen sauglatten Kerl an Land gezogen hab. JA! Und meint ihr, das alles (inkl. tausend Liebeskümmer, Schlaflosnächte wegen den Zähnen, Katers von dem einen (!) Bier über den Durst, Sorgen wegen den horrend exorbitant steigenden KK-Prämien, dem vergifteten Kater (also der Vierbeiner der Schnurren kann und so), dem das Leben gerettet werden will auch wenn er die Medikamente über Nacht auf einmal frisst (der Aff!), ja, all dem inklusive und ihr könnt glauben, noch vielem mehr. Aber das sprengt hier den Rahmen) bleibe das Häutchen babyhaftzart? Nicht im Ernst, oder? Oder wollt ihr gerne all die Stunden eurer Geschichte vertuschen? Retouchieren? “Nein (höre ich es denken), sicher nicht (sehe ich eure Köpfe schütteln), aber (so argumentiert ihr), diiiiiiese Falten … diiiiiiiiese grauen Haare … iiiikkkkkk und was denkt mein Mann? Der hat mich jung und knackig geheiratet – ogott ich kriech hinter nen Stein!”.
Ja, liebe Mitmenschen, wir werden alle älter (auch die Männer – doch die irgendwie fast alle etwas, ähm, pragmatischer?), aber keine Angst: Keine schneller und vorallem: Keine langsamer, auch wenn sie sich pimpt und sich in die U25-Fete schmuggelt. Das Alter lässt sich nun mal nicht verarschen. Zum Glück!

Also seid doch auch stolz auf die Geschichte in eurem Gesicht. Auf euren Hüften – oder Bauch – Arsch – Händen – pah!

Für meinen Teil trage ich gerne meine grauen Haarstränen rum und freunde mich mit meinen Falten-Fältchen an. Das ist mein Weg, freudig zu altern. Alles andere ist Wasser in den Rhein getragen total für die Füx (und kontraproduktiv für die Faltenmaschinerie, denkt dran!).

K5 – unser Zuhause.

Heute im 13er Tram Richtung nach Hause, Kreis 5.
Zwei Mädels, vielleicht 17 Jahre alt, unterhalten sich angeregt und wild gestikulierend.

Chica links, von mir ausgesehen: “Eyy voll ätzend, die schriibt wükki immer uf Hooochtüütsch, soooo müehsaaam zum Läse ey”.

Chica rechts, von mir ausgesehen: “Ja voll ey, und das chunnt echt soo, ähm, wie seit mä, ähm, so ähm, so iipildet und nei, no bessär, so höflich übere, voll assig ey”.

Chica li, v m a: “ja, ich verschtahne echt amix nöd, was sie so wot säge ey, chasch ja wükki nöd verschtah ey”.

Chica re, v m a: “tzzzz, ey wükki”.

Ich schmunzle.
Wenig später:

Chica li, v m a: “Ich chönnt da nie wohne ey. Schtell Dir vor, voll im Chueche”.

Chica re, v m a: “Ja und Lüüt händ da no Chind, krass. Wenn die gönd go laufää, denn chönds ja nume grad um de Block und wieder hei ey, voll assig ey”.

Chica li, v m a: “Sägs nöd, so Scheisse ey. Also in Schliere, weisch, da bin ich uufgwachse, da häsch ebe no e richtigi Chindheit ey, aber daa? Tzzz”.

Ich schmunzle immernoch, steige mit meiner Tochter an der Hand beim Viadukt aus und fühle mich mehr denn je unsagbar zuhause.

K5, ich liebe Dich, ey!

Schwestern.

Ich weiss ja nicht wükki, wie es euch so geht mit diesem Thema; ich bin saumässig froh, haben meine beiden Töchter einander. Jawoll. Es ist irgendwie seltsam beruhigend zu wissen, dass die beiden einander sehr nahe stehen.

Sie verstehen sich – meist – blendend; nicht nur in harmonischer Hinsicht, auch verbal.
Wenn ich, zwar selten aber kommt gelegentlich vor, meine kleine Plaudernärrin nicht genau verstehen kann, so hilft die grosse Schwestern locker und gerne als Dolmetscher aus.
Perfekt!

Was habe ich bei Lou damals gerätselt, was die Laute wohl uuuuuuuungefähr bedeuten könnten. Klar. Eine Mutter versteht (zumindest verbal, um dies nochmals zu erwähnen) ihre Kinder. Eigentlich. Wohl einfach instinktiv. Aber der kleine Gnom guckte mich zuweilen mit SOOOOOO grossen Augen an, sagte “nihasjhskdfjhbajksbfabkjdajksfhdsfhkhkjafdshkdfsjdfhjks” und verstand nicht, warum ich um alles in der Welt nicht einen leisesten Schimmer davon hätte, was er meine. Ja. Sorry. Ich nix sprechen Aösjdhfaskdjfhaskfhaklsdjhfaskdfhakjsdhf. Noch wird diese Sprache einem nicht als Lehrgang angeboten. Noch!

Jetzt, wo ich keine Bebis mehr habe, gibt es Kurse über deren Zeichensprache. HA!
Da haben wir’s.
Jetzt. Wo Lou perfekt redet. Und Mai ihren Dolmetscher hat. JETZT kommen sie daher mit Zeichensprache bei Babies.
Ist das Ernst? Aha. Ja. Genau. Mir eins ans Bein. Hab ich einst Fragezeichen gestaunt, wird heut die Welt der Babies entziffert. Vielendankaberauch. Ihr seid zu spät! Und nein, nur, damit ich endlich mein Bebi verstehen lernen könnt, werde ich kein 3. Kind zeugen. Nä-äin.

Aber ein Rätsel bleibts.
Die kleinen Zwutschgies, wie sie zur Welt kommen. Spastisch mit ihren süssen, schrumpeligen Ärmchen dirigierend und irgendwelche Alien-Laute von sich gebend. Zucker!
Bestimmt wollen sie ganz grosse Dinge erzählen. Dinge, wie der Schlüssel zum Weltfrieden. Mindestens. Nur wir mit Menschensprache sind unfähig, dies mit unsern Lauschern aufzunehmen, im Hirn zu dolmetschen, zu verstehen und dann: Aha! zu rufen und den Weltfrieden herzustellen.

Ergo: Vielleicht gehe ich doch mal in ein Babyzeichensprachkurs. Vielleicht lässt sich so die Welt retten? Ein Versuch wäre es wert.

Oder versteht ihr, was die beiden Kerle hier einander zu berichten haben?

Seiltanz.

So zwei Töchter zu haben ist ein Geschenk. Manchmal. Und was für eins.
Vorallem, wenn sie in der Blüte des Trotzalters sich befinden. Herrlich.
Sie wechseln sich wunderbar ab. Ist das eine Geschrei verstummt, setzt die andere mit ohrenbetäubender, akustischer Untermalung ein. So, als ob sie sich gegenseitig Raum lassen wollen um so richtig auf ihre Kosten zu kommen. Ja, da haben sie natürlich schon recht: Ich täte auch die volle Aufmerksamkeit wollen, wenn die Farbe des Wasserbächerlis nicht grad meiner Vorstellung entspräche. Ja, das muss man auch gebührend in den Raum brüllen. Jawoll.
Und wenn es grad nicht die Farbe des Wasserbächerlis ist, dann ist es sicherlich der Zauberstab, der von der Schwester geschnappt, die falsche Strumpfhose die angezogen werden soll, einen Bögg der querliegt, oder etwas, was nicht geteilt werden will und esdieanderehat oder die Suppe zu heiss zu kalt zu scharf ist oder oder odererererer. Ja, finden tun sie immer was, was grad nicht so in den Kram passt. Respekt!

Ja, es ist ein Seiltanz, glücklich, harmonisch durch den Tag zu kommen. Ein Tanz der wohl so schnell nicht aufhört. Ich tanze gerne. Doch dieser Tanz ist aso schampar anstrengend: Schaffe ich es, ohne Wutausbruch es Abend werden zu lassen? Wie viele Zankereien müssen geschlichtet werden? Blut? Verletzte? Spital? Puh… nicht ganz ohne, so eine Tänzerin zu sein. Ach ja, die eine Hobbytalibanin heisst übrigens Mai. Mai bedeutet soviel wie der Tanz, die Tänzerin. Aha. Nett. Noch Fragen? Also hab ich mir meinen Tanz eigentlich selbst eingebrockt. Jänu.

Die Sonnenseite vom Tanz ist doch aber wirklich wunderbar. Das Leben ist bewegt, geschwängert von Kinderlachen, von Unsinn und unendlicher Sauerei und totalem Chaos. Aber das macht nichts.

Tanzen wir weiter. hoppdebäse. TANZT! Macht die Lautsprecher an und tanzt!

Zwei Geburtstage heut.

Menschmeier.
Kaum hat Mutter Rohner einen Blog, tratschts hier wie am Telefon, an der Tür mit Nachbarns, auf Facebook (ja klar, da bin ich natürlich auch, ich Liesel) munter drauflos. Aber, was wäre ein Blog ohne Posts? Nix. Einfach nix. Leer. Hallo-hallo-allo-llo-o-o-o-o…. Echo.

Also brauchts so Nasen wie mich. Unter anderem. Oder? Ja. Finde ich.

ALSO. Gopf, komm auf den Punkt.

HAPPY BIRTHDAY to you, meine liebe Freundin! Du bist vor einigen Jährchen (vor wievielen, nein, das verrate ich nicht, bin zwar schon geschwätzig aber alles hat so seine Grenzen, odergäll) geboren und weisst was? Ich bin wahnsinnig froh darüber. Jawoll. Eine tolle Frau bist Du. Eine wunderbare Mutter. Und womöglich – hebdifescht – die beste Geschäftsfrau ever.

Darum, und natürlich weil mein neues Babyblöggchen mit Dir Geburtstag feiern darf, möchte ich hier meinen Lieblingsshop präsentieren. Deiner nämlich!

Ich bin unsagbar Fan von dem wunderschönen Shop für Kinderkleider deluxe zu Schnäppchenpreisen. Die Päckchen, sag ich, die Päckchen sind zum verlieben schön – vom Inhalt ganz zu schweigen… und ja, alles kommt wunderbar verpackt geliefert.. Jetzt überlasse ich aber euch selbst das Schmökern:

milomila.ch, eine Freude!

Lass Dich feiern!

So.
Und jetzt ist aber echt fertig hier. Blogbaby geht schlafen; Mutter Rohner hat ausgetextet. Für heute.

Bestgruss
Frau Rohner

Also gut.

Dann wollen wir doch mal sehen, ob wir das auch ein zweites Mal hinbekommen.

Wie das so ist, mein Kerl hat um 17 Uhr kurzerhand die Kinder geschnappt, um sie an die frische Luft zu bringen. Gute Idee, hab ich da für mich gedacht. Hoppdiehopp noch husch das Wichtigste in die dunklen Ecken geschmissen um mich dann mit lieber Freundin ans Telefon zu hangen. Ja, also wükki, wenn die liebe Freundin Geburtstag hat, dann kann alles in den dunklen Ecken warten. Oder? So. Und da wird es voraussichtlich auch bleiben, bis wir mit Kist und Schachtl in wenigen Tagen die Hütte räumen weil Umzug. Ogott.

Sagt, seid ihr auch schon sicherlich mehr als 17x umgezogen? Nein? Ich schon. Ich hab irgendwie so ein Nomadengen in mir. Das macht nichts. Ist aber saumässig aufwändig.
Hab ich doch erst grad in den letzten 3 Monaten das Atelier mit den Kinderschühchen zwei (!) mal schon gezügelt… ich schieb die Krise.

Jänu.
Gring achä u seklä.

Und bis dahin, ja, bis dahin werden die dunklen Ecken einfach nicht mehr ausgeleuchtet.

In diesem Sinne: Zünde nur das Licht da an, wo man was sehen MUSS!

Der erste Eintrag. wäh. Wäre es doch schon der zweite.

Also gut.
Viele kennen mich vermutlich schon. oder? Wer nicht: aufstrecken!
Also auch für Dich:
Ich bin die Frau Rohner. Seit längerer Zeit kann man mich bei Kommentaren verschiedener Artikeln oder Blogs unter diesem Namen finden.

Ich hasse es, nun den ersten Artikel zu schreiben.
Kann ich nicht mit dem zweiten beginnen? Nein, das ist ja so wie beim ersten Kind. Da hab ich mir auch schon das zweite gewünscht, als das erste noch gar nicht geboren war. Einfach darum, dass der erste Schritt in die neue weite Welt schon, ja, hinter mir liegt. Aber gopf, da muss ich jetzt durch.

Können wir dies mit dem Vorstellen lassen? Ihr merkt ja schnell, wie die Frau Rohner tickt.

Also gut. Hier werdet ihr über länger oder kürzer (man weiss ja nie so genau) über meine Versuche, den Spagat zwischen Maura (ja, so heisse ich zwishen Frau und Rohner), Ehelotte, Mutter, Geschäftsfrau und (…) zu machen, lesen.
Bald – ja, in 1, 2 Wochen – ziehen wir um. Bestimmt gibts da die eine oder andere Kiste voller Zeugs darüber zu lesen.

Mir graut.

Und diesen Gräuel teile ich mit euch. Amen.

Ich hab den ersten Eintrag geschafft. Yay! Wie befreiend. Jetzt muss ich nur noch aufhören zu schreiben, sonst gehts ja nie zu ende mit dem. Alsogut.

*ichbinjaschonweg*

Frau Rohner